Seefahrer haben den Polarstern, Nevertheless ihren Glauben. Beides gleichbleibende Fixpunkte in einer Welt die manchmal schwankt.
Bei "The Real" singen Nevertheless von Zeiten, in denen alles zerbrochen und man selbst am Ende scheint. Wenn die Welt kaputt scheint, man sich nur noch verstecken möchte und man sich fragt, ob es überhaupt etwas gibt, das verlässlich und beständig ist. Ich liebe diese Mischung aus entwaffnender Ehrlichkeit und sensibler Verwundbarkeit. Das Lyrische Ich erzählt aus tiefstem Herzen von den Zeiten, in denen es nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll. Wer kennt solche Zeiten nicht? Und wer geht so ehrlich damit um?
Aber es geht hier nicht nur darum, zusammenzubrechen und aufzugeben, sondern auch um das, was einen trotzdem weitermachen lässt. Dass, wenn es auch nur einen Fixpunkt, nur eine verlässliche Größe im Leben gibt, auf die man bauen kann, es immer möglich sein wird, wieder aufzustehen und weiterzugehen.
Ich finde es absolut notwendig, etwas im Leben zu haben, nach dem man sich in jeder Lebenslage richten kann, auf das man sich, komme was wolle, verlassen kann. Ob das nun Familie, Freunde oder der Glaube ist. Ein Fixpunkt reicht, um wieder auf die Beine zu kommen, um wieder Mut zu fassen und von Vorne anfangen zu können. Solange diese eine feste Größe im Leben gleichbleibt.
Was denkt ihr? Und was sind eure festen Größen? Worauf könnt ihr euch in eurem Leben absolut verlassen?
Schreibt mir, ich freue mich auf eure Meinung.
Bis dann,
eure Doro
Stellt sich nur die Frage, ob du selbst dein eigener Fixpunkt sein kannst.
Ich verlasse mich nur auf mich und damit basta!